Herzliche Einladung!

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Was sonst noch geschah:

Picassos Gemälde „Les femmes d’Alger“ ist mit 160 Millionen Euro das teuerste je versteigerte Bild.Ich habe mal durchgerechnet: Bei einem aktuellen Preis von ca. 10000 Euro für ein großes Bild von mir (zur Feier des Tages leicht aufgerundet) bekommt man für das gleiche Geld also etwa 16000 (sechzehntausend) Klaus Geigle Bilder. Um einen solchen Auftrag überhaupt in den nächsten zwanzig Jahren bis zum Eintritt ins Rentenalter abzuarbeiten, müsste ich etwa 800 Bilder pro Jahr in dem Format 190 x 260 cm malen. Das wären 66,66 Bilder pro Monat beziehungsweise 2,22 Großformate am Tag. Ich müsste alleine zwei Assistenten einstellen, die im Akkord die Leinwände klar machen würden. Dann am besten noch acht weitere, die wenigstens untermalen und Entwürfe auf die Leinwand übertragen. Ich selbst wäre wahrscheinlich nur noch unterwegs und würde wie ein Bekloppter fotografieren (zum Zeichnen wäre gar keine Zeit!) und die besten Fotos in die Fabrik mailen. Ab und zu würde ich in der Firma auftauchen zum Signieren und um zu prüfen, ob die Kunststudenten auch ordentlich malen. Dabei wurschtel ich doch eigentlich lieber für mich alleine im Atelier herum. Ich glaub, ich würd den Auftrag ablehnen.

Herzliche Einladung!

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen

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GREEN CITY
Geformte Landschaft – Vernetzte Natur

Vernissage: Samstag, 9. Mai 2015, 19 Uhr

Das Ruhrgebiet in der Kunst
10. Mai bis 13. September 2015

„Straßen, Wasserwege, Bahntrassen und Überlandleitungen gliedern und verbinden, trennen und zerschneiden. Sie sind die zentralen Gestaltungsmerkmale des Ruhrgebiets. Diese großen Schneisen prägen das Bild der Region und geben auch ganz aktuell Anlass zur Diskussion. Ist der Bau von Strommasten ein Indikator zur Energiewende oder Entstellung eines landschaftlichen Panoramas? Bedeutet eine direkte Autobahnanbindung Mobilität und Modernität oder Lärm und Gefahr? Verschiedene Raumprofile künden von verletzter Landschaft, von Renaturierung und von Strukturwandel. Diese Ausstellung unter dem herausfordernden Titel GREEN CITY visualisiert die ungewöhnliche und komplex vernetzte Landschaft der Ruhr-Region durch den künstlerischen Blick. Die Themen Ökologie, Klima, Umweltschutz und Energie sind nicht nur gesellschaftspolitisch von Bedeutung, sondern spielen seit langem auch im Schaffen zahlreicher Künstlerinnen und Künstler eine zentrale Rolle. Die LUDWIGGALERIE stellt ein Spektrum dieser eigenwilligen künstlerischen Beschäftigung vor, sowohl mit Werken regionaler Künstler als auch mit international renommierten Positionen“.
>> Die Ausstellungsankündigung der Ludwiggalerie weiterlesen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kerber Verlag.

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Gehen Sie zum Stand P03 (Galerie Tedden). Halten Sie ihre Platinum Mastercard bereit. Suchen Sie sich die Bilder von Klaus Geigle heraus und schauen Sie bitte von da an nicht mehr nach links oder rechts. Vielen Dank.

(Weitere Infos für einen reibungslosen Messebesuch: Art Karlsruhe)

Jeweils ohne Titel
(zwei weitere Entwürfe für ein neues großes Poolbild mit Agaven)
40 x 29,5 cm, Ölfarbe auf Holz:

 

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Ohne Titel (Zwei Studien/Skizzen zu einem neuen großen Poolbild)
jeweils Ölfarbe auf Holz, 40 x 29,5 cm:

 

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Ausstellung der Ateliergemeinschaft Schulstraße mit der Künstlergemeinschaft Deventer in der Bergkerk in Deventer, Niederlande.

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Verena Püschel: Danke für den Mond, Wachs, 2013
Weitere Fotos der tollen Ausstellung in Kürze!

Spaziergang heute Nachmittag in meiner alten Heimatstadt Moers. Zufällig kam ich am Solimare vorbei, dem Moerser Freibad, das zur Zeit, wie man sieht, ausgiebigst saniert wird.

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Martina Lückener und ich haben ein gemeinsames Skizzenbuch angefangen. Etwa alle vierzehn Tage gibt es eine Übergabe und der Nächste kann weiterzeichnen, überzeichnen, anmalen, kommentieren, was auch immer. Ab jetzt also desöfteren hier Ergebnisse und Zwischenzustände aus diesem Kooperationsbuch. (Für das Projekt gibt es auch eine neue Kategorie für das Archiv: kooperatives Skizzenbuch)

(Klick auf Bild = Großansicht)

Warum sehe ich in letzter Zeit eigentlich überall nur noch Agaven?

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…und zu jeder Uhrzeit Kaninchen ?

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Zur Zeit arbeitet der wöchentliche Zeichentreff an einem Gemeinschaftswerk, das zur Nacht der Museen und Galerien in Münster präsentiert werden soll. Zur Zeit ist wohl noch offen, ob das alles überhaupt etwas wird. Notfalls gibt es halt eine neue Lage Wandfarbe darüber und alles verschwindet unter einem schönen, deckenden Altweiss.

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Ausstellung in der Stadthausgalerie:

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Münstersche Zeitung:

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Westfälische Nachrichten:

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Unterwegs im Botanischen Garten. Heute die letztens angekündigte Welwitschie, die Pflanze, die angeblich 1000 Jahre alt wird. Das Exemplar in Münster wurde in den 50ern als Keimling eingesetzt.

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Galerie Münsterland, Emsdetten

 

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Ruppe Koselleck: 3. Bitume Plastik / Stefan Wiesnau: Hase in Alu

Foto: Iris Plate / Stephan Trescher

Weitere Fotos von der Ausstellung und der Eröffnung gibt es
auf den Seiten der Galerie Münsterland zu sehen.

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Miriam Jonas: Duerercell

 

 

Agaven, 200 x 300 cm, Acrylfarbe auf Leinwand:

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Mein erstes Bild in Acrylfarbe seit vielen Jahren. Über die Vor- und Nachteile von Acrylfarbe könnte man sicher einen Aufsatz schreiben, aber sicher ist, dass ich die Belastung durch Lösungsmittel bei der Ölmalerei bei solchen Formaten schlicht nicht mehr ertragen kann. Daher der Wechsel. Bei kleinen Formaten werde ich sicher bei der Ölmalerei bleiben, aber bei den Grossformaten ab ca 120cm werde ich es erstmal mit Acryl zu versuchen.

(Klick auf Bild = Grossansicht)

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Unterwegs im Kakteenhaus. Hier gibt es auch eine sogenannte Welwitschie, eine Pflanze mit nur zwei Blättern die tausend Jahre alt werden kann. Zeichne ich nächstes mal. Hat Zeit.

Hat nach langer Renovierungszeit wieder geöffnet: Das Sukkulentenhaus im Botanischen Garten in Münster. Früh morgens kann man hier sehr in Ruhe zeichnen.

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Für etwa ein halbes Jahr hängen ab heute ein paar Bilder im langen Gang vor dem Oberbürgermeisterbüro von Markus Lewe und seinen MitarbeiterInnen.
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Es sind ein paar ältere Schätzchen dabei, und wie immer wenn man sie mal wieder an der Wand sieht, ist man teilweise erstaunt. Manches für gut gehaltene Bild ist vielleicht doch nicht so stark. Andere Arbeiten tauchen aus der Versenkung auf und überzeugen auf einmal. Diese beiden ganz unaufgeregten Vorgärten mit Hauswand zum Beispiel gefallen mir neuerdings wieder sehr gut. Am schnellsten verbrauchen sich die spleenigen Ideen, kuriose Zusammenhänge und Beobachtungen. Es bleibt immer am Ende die Frage nach der Malerei.

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(Alle Bilder: Klick auf Bild = Grossansicht)

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Unterwegs im Kölner Dom. Luke Skywalker hat nach der Messe sein Laserschwert vergessen.

Update: Wie ich gerade von einem Star Wars Experten erfahre, ist dies das Schwert von Darth Vader. Luke sass zwei Reihen weiter hinten.

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Unterwegs in den Rieselfeldern bei Münster. Das Interessante an dieser Brücke ist, dass sie nicht für Autos gemacht ist, sondern für die Schiffe, die den Dortmund-Ems-Kanal nutzen.

Was sonst noch geschah: Vor der Eröffnung in Bochum Gerthe hatte ich noch eine Stunde Zeit, mich ein bisschen in der Stadt umzusehen. Mir sind da ein paar Dinge aufgefallen. Zum Beispiel, dass die Gerthianer anscheinend einen Fevel für kleine Nippes Figuren haben, wie ich sie manchmal auf Trödelmärkten suche. Einen goldenen, meditierenden Frosch in Buddha-Haltung gab es ausserdem noch zu bestaunen, quasi als buddhistische Variante des christlichen gekreuzigten Frosches von Martin Kippenberger. (Leider habe ich es versäumt, zu fotografieren, kommt noch.)

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Genau, warum immer „Mandarin“ oder „hon-bin“, ich finds klasse.

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Stimmt es wirklich, dass die Bochumer das Rad erfunden haben? Überall werden diese Dinger als scheinbare Beweise aufgestellt.

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Typisches Bochum-Gerthe Schaufenster. Der Passant soll neugierig gemacht werden. Dann geht er in das Geschäft und kauft Nippes Figuren.

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Artikel in der WAZ über die Ausstellung im Kunstverein Bochumer Kulturrat.
(Wie immer: Klick auf Bild = Grossansicht)
Fazit: Vielleicht wird es Zeit, den getarnten Hamster mal ganz aus dem Verkehr zu ziehen.
Ein weiterer interessanter Artikel von Max Florian Kühlem in den Ruhrnachrichten:
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Unterwegs in Köln am Rosenmontag. Ich habe mich als Zeichner verkleidet. Bevor ich die Strasse betrat wurde ich noch fachkundig instruiert, nicht „Helau“ zu rufen, denn das ist der Ruf der Düsseldorfer. Hätte zu Problemen führen können.

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NSA-PHONE1

Das neue NSA-Phone:

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-funktioniert auch ohne Akku.
-funktioniert auch ohne Netz.
-funktioniert auch ausgeschaltet.
-funktioniert auch durchgesägt und in die Fritteuse geschmissen.

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Überraschung am Heiligen Abend im Garten meiner Schwester: Beleuchtete Säugetierschädel. Und da ganz hinten links, ist das nicht etwa…

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…ein Hirschgeweih, von unten so angeleuchtet, dass der Schatten einen Hasen der löffeligsten Art zeigt? Ironischerweise gab es Hasenfilets im Hauptgang, ein Abend, der neugierig auf Ostern macht.

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Ein paar nette Blindzeichnungen, die bei unserem wöchentlichen Zeichentreff entstanden sind. Wenn ich schon einen Engel veröffentliche (gezeichnet im Dom), dann kann ich ja direkt auch schöne und erholsame Weihnachtstage wünschen! Fresst nicht zuviel, und geht mal zwischendurch spazieren und macht ein paar Fotos mit der neuen Digitalkamera. Oder zeichnet irgendwas.

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Kleiner Sonntagsauflug ins Atelier von Anne Kückelhaus. Interessante Tonskulpturen, auch zum Zeichnen. Vielleicht taucht der Hund ja demnächst auf irgendeinem Bild von mir auf? Dieses halbparasitäre Vorgehen hat auf jeden Fall etwas.

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